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Für
drei Euro konnten kleine und große Kinder eine Plastikente ins Rennen
schicken. „Ich mache hier nur aus Spaß mit. Wäre zwar toll, wenn ich
etwas gewinne, aber wenn ich leer ausgehe bin ich nicht traurig“,
sagte die zehnjährige Pia Lange.
Der
Erlös des Entenrennens kommt dem Verein zur Förderung der Kultur und
Integration in Mühlhausen-Uelzen, kurz „KIMU“, zugute. Unter
Integration versteht der KIMU die Eingliederung der neu Zugezogenen in
die Dorfgemeinschaft. „Mit dem Erlös veranstalten wir dann das
Weihnachtsfest für Väter oder führen infrastrukturelle Maßnahmen
durch, indem wir was für den Spielplatz anschaffen“, so Raupach.
Als
die Enten nach fast einer halben Stunde ihr Ziel am Sportplatz
erreichten, ertönte wieder Jubelgeschrei. Während des Rennens hatten
die Kinder ihre Enten am Ufer verfolgt und mitgebangt.
Am
Ende setzte sich der gelbe Schwimmvogel von Aaron Eisenhard durch. Den
zweiten Platz belegte das Plastiktier von Andreas Perschin, Dritte wurde
Elena Schudde.
Beinahe hätten die
gelben Tierchen ihr Ziel am Sportplatz nicht erreicht. Einige Jungen
hatten mit Steinen und Geäst einen kleinen Staudamm errichtet. Doch
aufzuhalten war das Entengeschwader nicht – genauso wenig wie der Erfolg des kuriosen Rennens.
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